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Neues Lieferkettengesetz: Mogelpackung oder doch ein Anfang?

Das neue Lieferkettengesetz ist eine Mogelpackung und muss dringend nachgebessert werden.

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Am 11.06.2021 hat der Bundestag das Lieferkettengesetz beschlossen. Das Gesetz war ursprünlich von viele organisierten und nicht organisierten Aketeuren als ambitionierter Schritt für Menschenrechte und Umwelt in den Lieferketten gedacht. Denn erstmalig sollte ein Gesetz Unternehmen in die Pflicht nehmen, indem sie für skrupellosen Geschäftspraktiken in ihrer Lieferkette, aus der sie im Allgemeinen nur Profite ziehen, in dem Menschen zum Teil extrem ausgebeutet werden, haftbar gemacht werden können. Doch das Gesetz hat, wie erwartbar, viel zu vieSchlupflöcher und könnte das Papier nicht wert sein, auf dem es geschrieben wurde.

Diese Folge der Sendung "Die Anstalt" veranschaulicht die Mängel des Lieferkettengesetzes anschaulich:

Die Anstalt vom 22. Juni

Die Initiative Lieferkettengesetz spricht dennoch von einem Etappenerfolgt, und lässt nicht aus, dass das Gesetz absolut nicht ausreichend ist und nachgebessert werden müsse. Sie spricht von einem Anfang auf dem Augebaut werden könnte. Ob dies der Fall ist, wir die Zukunft zeigen.

Die Zivilgesellschaft wird in jeden Fall auch weiterhin für ein wirksames Lieferkettengesetz streiten müssen, das für alle Unternehmen in Europa gilt.

Die mehr als 125 Organisationen der Initiative Lieferkettengesetz verfolgen gemeinsam dieses Ziel.

Reden wir mit den Bundestagsabgeordneten und anderen Politiker*innen, bis die Ausbeutung von Menschen ein Ende hat. Es ist eine Schande, dass unser Lebensstil und unsere Art zu wirschaften noch immer auf extreme Kosten anderer Menschen geht. Doch mit Schuld und Sühne kommen wir nicht weiter. Es muss gehandelt werden! Niemand ist unschuldig. Jede Handlung und jedes Gespräch zählen.

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