Schedule

Filmvorführung mit Disskussion: "Aufstand der Würde"

Schedule

Do

5.8.2021

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19:30

22:00

Uhr

|

Filmtheater Schauburg, Dortmund Innenstadt

Die Zapatistas sind eine indigene emanzipatorische Bewegung in Südmexiko. Am 1. Januar 1994 erhoben sich die Zapatistas, eine Bewegung aus indigenen Kleinbäuer*innen mit einem „¡Ya basta!“ / „Es reicht!“gegen Regierung, Kapitalismus, Rassismus und Ausbeutung. Seit über 25 Jahren leben sie nun in ihren über 1.000 Gemeinden eine auf Gleichberechtigung, Basisdemokratie und Solidarität basierende Alternative „von links und unten“.



Zapatista-Delegation in Europa

Diesen Sommer haben Abgesandte der Zapatistas aus dem mexikanischen Chiapas zum ersten Mal ihr Land verlassen, um drei Monate lang durch Europa reisen, Widerstände zu vernetzen und die sozialen Kämpfe von unten undlinks zu stärken. Alle Menschen in den vielen Ecken der Welt sindeingeladen, an diesen Treffen und Aktivitäten teilzunehmen, um einander kennenzulernen und Erfahrungen, Ideen und Einschätzungenauszutauschen. Ziel ist eine globale emanzipatorische, kontinuierliche Organisierung gegen Kapitalismus und Patriarchat.

Wir wollen mit dieser Filmvorführung und Diskussion über die Zapatistas ins Gespräch kommen. Es werden auch die Menschen eingeladen, die den Film gedrehthaben und die Menschen die „die Reise für das Leben“ organisieren.

Wann? 5.8. ab 20 Uhr Einlass 19:30 Uhr

Wo? in der Schauburg (Brückstraße)

Kosten: Gib was du kannst und möchtest, Richtwert 5 bis 10 €


Der Überschuss der Veranstaltung wird dem Yabasta-Netz zur Verfügung gestellt, einem Netzwerk für Solidarität und Rebellion, das auch die Reise der Delegation mit organisiert. Für die Reisekosten und die Logistik ist sehr viel Geld notwendig.

Mehr Infos sind hier zu finden: ya-basta-netz.org

Filmbeschreibung:
»Am 1. Januar 1994 besetzten tausende Indigene unter der Losung „Ya Basta!“ (Es reicht!) sieben Städteim südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Zwei Wochen lang kämpftendie Zapatistas – die sich nach dem Revolutionär Emiliano Zapatabenannten – bewaffnet gegen die Regierung, die für sie nur Missachtung oder Gewalt übrig hatte.
Seitdem setzen sie sich mit friedlichen Mitteln gegen Ausbeutung, Rassismus, Unterdrückungder Frauen und Naturzerstörung ein. Die Zapatistas besetzten Ländereien von Großgrundbesitzern und bauen dort eigene Strukturenauf. Lokale Machthaber und die Regierung reagieren darauf bis heute mit Repression und Sabotage.
Die Zapatistas riefen bereits 1996 zur Bildung einer „Internationalen der Hoffnung“ auf, um gemeinsam mit anderen Bewegungen für eine solidarische Gesellschaftzu kämpfen. 2005 starteten sie mit der „Anderen Kampagne“ ihre neueste Initiative, die eine neue Verfassung für Mexiko und dieStärkung des globalen Widerstandes gegen den Neoliberalismusdurchsetzen soll. Ziel der Zapatistas ist eine basisdemokratischeGesellschaftsordnung.
Das Filmteam besuchte mehrere zapatistische Gemeinden und sprach vor allem mit den Menschen der Basis. Die Dokumentation bietet eine Einführung in das Thema, anschauliche Einblicke in selbstverwaltete Gesundheits-, Bildungs-Landwirtschafts- und Kollektivprojekte, das Politikverständnis und die internationale Bedeutung der Bewegung.«

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